Einladung zur Ausstellung "Guernica - Gaza" - Photographie, Zeichnungen & Dokumentation
Ausstellungseröffnung
am Sonntag, den 17.01.2010
um 18 Uhr
im Amerlinghaus
1070, Stiftgasse 8
Veranstaltet von AK Süd-Nord http://aksuednord.org
und der Union arabischer Photographen (Arab Union of Photographers e.V) http://www.auop.de

Ziele der Ausstellung Guernica-Gaza sollen sein, die Möglichkeiten und die Notwendigkeit verstärkt engagierter und gegenwartsbezogener Kunst und Dokumentation in geeigneter Weise zu beleuchten. Sie soll in Solidarität mit den unterdrückten und angegriffenen Klassen und Völkern die Stimme erheben für Gerechtigkeit, Unabgängigkeit und Selbstbestimmung, gerechten Frieden und Völkerverständigung und -freundschaft. Sie will aufrufen, gegen Zerstörung durch koloniale Angriffkriege und verbrecherische Kriegsführung wie die gegen Guernica und Gaza aktiv zu werden. Nicht zuletzt soll ein Ort für die Dokumentation und für das Gedenken hergestellt werden, der mit Bildern des tiefen Leids und des denkwürdigen Widerstandes der Bevölkerung beider durch imperialen Terrorkrieg verbrannter und zerstörter Städte und Völker würdigt. Dabei sind diese Orte zugleich Mahnmale von aufrüttelnder Bedeutung für das Gewissen der Menschheit und für ihren Widerstand, der war, ist und bleiben wird.
Gaza
Die Aggression gegen die seit 2007 unter völliger Blockade lebende Bevölkerung des Gaza dauerte vom 27.12.2008 bis zum 18.01.2009. In den ersten zwei Tagen allein wurden 300 Bombenangriffe geflogen. Soziale und Bildungseinrichtungen, Infrastruktur zur Wasser- und Nahrungsmittelversorgung wurden zerstört. In dicht besiedelten Gebieten setzte die israelische Armee unter anderem weißen Phosphor, DIME Bomben, Flechettes, sowie (abgereicherte) Uranmunition und modernste optische Technologien ein. Männer, Frauen und Kinder wurden verschleppt, gefangengenommen und misshandelt, gezielt erschossen, ermordet. Der über drei Wochen dauernde Massenmord forderte 1444 Todesopfer, darunter 460 Kinder. Fehlende Medikamente und Nahrungsmittel durch die andauernde Blockade und die hermetische Abriegelung aller Grenzen, sowie die zerstörte Wasserversorgung machen das (Über-)Leben der Bevölkerung des Gaza immer schwerer. Der "totale Krieg" Israels hinterlässt seit Jahrzehnten eine traumatisierte, mittellose Bevölkerung.
am Sonntag, den 17.01.2010
um 18 Uhr
im Amerlinghaus
1070, Stiftgasse 8
Veranstaltet von AK Süd-Nord http://aksuednord.org
und der Union arabischer Photographen (Arab Union of Photographers e.V) http://www.auop.de

Ziele der Ausstellung Guernica-Gaza sollen sein, die Möglichkeiten und die Notwendigkeit verstärkt engagierter und gegenwartsbezogener Kunst und Dokumentation in geeigneter Weise zu beleuchten. Sie soll in Solidarität mit den unterdrückten und angegriffenen Klassen und Völkern die Stimme erheben für Gerechtigkeit, Unabgängigkeit und Selbstbestimmung, gerechten Frieden und Völkerverständigung und -freundschaft. Sie will aufrufen, gegen Zerstörung durch koloniale Angriffkriege und verbrecherische Kriegsführung wie die gegen Guernica und Gaza aktiv zu werden. Nicht zuletzt soll ein Ort für die Dokumentation und für das Gedenken hergestellt werden, der mit Bildern des tiefen Leids und des denkwürdigen Widerstandes der Bevölkerung beider durch imperialen Terrorkrieg verbrannter und zerstörter Städte und Völker würdigt. Dabei sind diese Orte zugleich Mahnmale von aufrüttelnder Bedeutung für das Gewissen der Menschheit und für ihren Widerstand, der war, ist und bleiben wird.
Gaza
Die Aggression gegen die seit 2007 unter völliger Blockade lebende Bevölkerung des Gaza dauerte vom 27.12.2008 bis zum 18.01.2009. In den ersten zwei Tagen allein wurden 300 Bombenangriffe geflogen. Soziale und Bildungseinrichtungen, Infrastruktur zur Wasser- und Nahrungsmittelversorgung wurden zerstört. In dicht besiedelten Gebieten setzte die israelische Armee unter anderem weißen Phosphor, DIME Bomben, Flechettes, sowie (abgereicherte) Uranmunition und modernste optische Technologien ein. Männer, Frauen und Kinder wurden verschleppt, gefangengenommen und misshandelt, gezielt erschossen, ermordet. Der über drei Wochen dauernde Massenmord forderte 1444 Todesopfer, darunter 460 Kinder. Fehlende Medikamente und Nahrungsmittel durch die andauernde Blockade und die hermetische Abriegelung aller Grenzen, sowie die zerstörte Wasserversorgung machen das (Über-)Leben der Bevölkerung des Gaza immer schwerer. Der "totale Krieg" Israels hinterlässt seit Jahrzehnten eine traumatisierte, mittellose Bevölkerung.
akamuba - 11. Jan, 14:57